„Kirche sollte eine Gemeinschaft sein, wo man zusammen hält“ - das ist eine der Aussagen von Jugendlichen, die sich am Mittwochabend mit Gemeindereferentin Claudia Kühnlein in Woffenbach getroffen haben, um sich über „Kirche“ auszutauschen. Im Mittelpunkt standen die Wünsche, Visionen, Fragen, Sorgen und Zweifel der jungen Gläubigen.

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In einer Einstiegsrunde wählten sie ein Bild aus, das sie momentan mit „Kirche“ verbinden. Hier zeigte sich bereits das breite Spektrum von Kirche. Ein Kurzfilm aus der Reihe „Katholisch für Anfänger“ zeigte zusammenfassend den Ursprung der Kirche: Eine Gemeinschaft zu sein, die im Glauben an den dreifaltigen Gott freudig und hoffnungsvoll unterwegs ist. Die Jugendlichen bedauerten sehr, dass dies heute teilweise so wenig zu spüren ist. In einer kreativen Arbeit brachten sie daher ihre Wünsche von Kirche zum Ausdruck und stellten sich gegenseitig ihre Überlegungen vor. Anschließend schrieben die Jugendlichen Postkarten an unseren Bischof Gregor Maria Hanke. Dabei kamen vor allem folgende Aspekte zur Sprache:
An meiner Kirche gefällt mir ….
An meiner Kirche gefällt mir nicht ….
Das ist mein Traum von Kirche ….
Das wollte ich schon immer von Ihnen wissen ….

Abschließend waren sich alle einig: Eine Kirche ohne Gemeinschaft ist keine gute Kirche. Es braucht Menschen, die mit uns den Weg des Glaubens gehen! Menschen, die sich vom Geist der frohen Botschaft berühren lassen und andere anstecken.

Mit dem dazugehörigen Aktionsgebet der KjG (Kath. junge Gemeinde) endete das Treffen:
Guter Gott, du hast immer ein offenes Ohr für uns. Als Kinder Gottes wollen wir mit unseren Träumen, Wünschen und Visionen ernst- und angenommen werden. Aber auch unseren Sorgen wollen wir Gehör verschaffen. Motiviere uns, gemeinsam an der Zukunft der Kirche zu bauen, und schenke uns Menschen, die uns dabei helfen. Hilf auch du uns - heute und immer. AMEN.

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